Stadt Linz: Infizierte Mitarbeiter müssen zu Hause bleiben

Coronavirus

Einen besonderen Weg geht Linz im Umgang mit Corona-positiven Beschäftigten: Nach Ende der Quarantäne hat die Stadt am Montag entschieden, dass Infizierte nicht an ihrem Arbeitsplatz erscheinen sollen.

01.08.2022 14.47

Ab heute, 14:47 Uhr online

Dies gilt auch für das Personal in kommunalen Kinder- und Altenpflegeeinrichtungen. Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) begründete die Entscheidung damit, er wolle Kinder, Pflegebedürftige und Kollegen schützen.

Verkehrsbeschränkung statt Quarantäne

Die Bundesverordnung sieht ab Montag nur noch Verkehrsbeschränkungen statt Quarantäne vor. Das bedeutet, dass Sie nach einem positiven Test nicht mehr isoliert werden, sondern dass Sie – sofern Sie nicht aufgrund von Symptomen krankgeschrieben sind – zur Arbeit gehen und eine FFP2-Maske tragen müssen. Ausgeschlossen sind Personen, die mit einer Maske ihren Beruf nicht ausüben oder aus medizinischen Gründen keine tragen können.

In den Seniorenheimen der Stadt gibt es kein infiziertes Personal

Für die knapp 3.000 Mitarbeiter des Linzer Magistrats gilt hingegen künftig: Wer keine Symptome hat und seine Arbeit von zu Hause aus erledigen kann, muss ins Homeoffice wechseln. Ist dies nicht möglich, werden Sie vom Dienst freigestellt. Damit ist der Schutz der Beschäftigten gewährleistet, insbesondere derer, die nicht dauerhaft mit Maske oder im Homeoffice arbeiten können, etwa im Stadtgartencenter, in der Straßenpflege oder in Kitas.

Die Stadt teilte außerdem mit, dass kein infiziertes Personal in den Pflegeheimen der Stadt eingesetzt werde. Sie können erst arbeiten, wenn Sie die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben haben. „Anders als früher erhält der Magistrat für diese freiwilligen Befreiungen keine Vergütung mehr“, betonte Luger.

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