„Risikoabklärungen laufen“
Swissmedic warnt vor dem Auftreten von Blasen im Pfizer-Impfstoff
Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic informiert die Kantone über das Auftreten von Vesikeln im bivalenten Covid-19-Impfstoff Comirnaty. Risikobewertungen sind im Gange.
Blasen beim bivalenten Impfstoff Comirnaty: Swissmedic berichtete am Mittwoch in den Kantonen.
Wie Swissmedic am Mittwoch mitteilte, sind Probleme mit dem bivalenten Impfstoff von Pfizer aufgetreten. Impfzentren haben die Beobachtung von Vesikeln während der Impfstoffherstellung an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Die Fläschchen der betroffenen Charge enthielten Blasen, nachdem sie aus dem Kühlschrank genommen wurden. Bei den betroffenen Präparaten handelt es sich um den Impfstoff gegen Covid-19 Comirnaty Original/Omicron BA.1 von BioNTech/Pfizer.
«Swissmedic evaluiert zusammen mit der Zulassungsinhaberin mögliche Ursachen und analysiert auch Proben im eigenen Labor», heisst es in der Mitteilung. Nach aktuellem Wissensstand scheint sich das Phänomen zu verstärken, wenn die Spritzen mehrere Stunden im Voraus vorbereitet werden. Einige Flaschen sprudelten bereits, als sie aus dem Kühlschrank genommen wurden.
Vorsorglich hat Swissmedic die Kantone und Impfstellen bereits informiert. Zubereitungen, die Blasen oder Partikel enthalten, können derzeit nicht verabreicht werden. (dzc)