WhatsApp-Update: Diese neuen Funktionen sollen für mehr Privatsphäre sorgen

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Mit diesen neuen Funktionen will WhatsApp Ihre Privatsphäre besser schützen

Stand: 04:31 | Lesezeit: 3 Minuten

Drei neue WhatsApp-Updates sind geplant

Bildnachweis: Getty Images/Westend61

WhatsApp ist ideal für den Alltag: Nachrichten schreiben, Multimedia-Inhalte versenden und Freunde anrufen funktioniert einwandfrei. Einige Messenger-Einstellungen müssen jedoch verbessert werden. Zum Beispiel Datenschutz.

Alle Nachrichten des Messaging-Dienstes WhatsApp sind durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt: Informationen werden vom Absender verschlüsselt übertragen und können nur vom beabsichtigten Empfänger gelesen werden. Es gibt jedoch mehrere Bereiche der App, in denen die Sicherheit und der Datenschutz verbessert werden müssen. Diesem Nutzeranliegen will das Unternehmen, das zu Facebooks Mutterkonzern Meta gehört, nun nachgehen.

Laut Meta-Gründer Mark Zuckerberg sind insgesamt drei neue WhatsApp-Features geplant. Sie beziehen sich erstens auf Gruppenchat-Benachrichtigungen, zweitens auf die Sichtbarkeit des Online-Status und drittens auf die Möglichkeit, Screenshots in der Anwendung zu machen. „Wir werden weiterhin neue Wege entwickeln, um Ihre Nachrichten zu schützen und sie so privat und sicher zu halten wie persönliche Gespräche“, schrieb Zuckerberg in einem Facebook-Post.

Wir sagen Ihnen genau, um welche Updates es sich handelt und wann Sie damit rechnen können. Aber erlauben Sie uns zunächst eine Frage:

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Update Nr. 1: Gruppen verlassen, ohne alle zu benachrichtigen

Um Ihre Privatsphäre auf WhatsApp zu schützen, können jetzt bestimmte Chat-Einstellungen deaktiviert werden. Beispielsweise die Lesebestätigung, die Ihnen und anderen Nutzern anzeigt, ob eine neue Nachricht gelesen wurde oder nicht. Wenn ein Benutzer jedoch einen Gruppenchat verlässt, werden alle anderen Teilnehmer am Ende des Nachrichten-Threads benachrichtigt.

Mit dem neuen Update sollen Nutzer selbst entscheiden können, ob alle Teilnehmer oder nur Gruppenadministratoren über Ihre Abreise benachrichtigt werden. Auf diese Weise können Sie eine Gruppe in Zukunft sicher verlassen, ohne möglicherweise lästige private Nachrichten von anderen Gruppenmitgliedern zu erhalten, die erklären, warum Sie gegangen sind.

Update Nr. 2: Verkleinern Sie die „Online“-Zeitstempelansicht.

Mehr als 50 Millionen Menschen in Deutschland nutzen WhatsApp

Quelle: Unsplash/Dimitri Karastelev

Im Moment kann jeder WhatsApp-Benutzer sehen, ob Sie online sind oder nicht, indem er auf den Nachrichtenverlauf zwischen Ihnen beiden klickt. Diese Funktion will der Messaging-Dienst mit einem Update einschränken: Genau wie beim „zuletzt gesehen“-Zeitstempel sollt ihr steuern können, wer euren Aktivitätsstatus sehen kann und wer nicht.

Das können alle WhatsApp-Mitglieder sein, nur Ihre Kontakte oder niemand. Wenn Sie jemanden in Ihren Kontakten haben, mit dem Sie diese Informationen nicht teilen möchten, können Sie Ihre Auswahl mit der Funktion “Meine Kontakte außer…” genauer eingrenzen.

Update Nr. 3: Vermeiden Sie Screenshots von eingereichten Bildern

Es gibt unter anderem Aktivitätsstatus-Updates und Gruppenchat-Benachrichtigungen

Bildnachweis: Getty Images/Westend61

Laut dem Technologieportal „The Verge“ sollen die oben genannten Features im August 2022 ausgerollt werden. Ein drittes Feature wird noch getestet, aber ebenfalls erwartet. WhatsApp hat eine Möglichkeit entwickelt, Benutzer daran zu hindern, Screenshots von „One View Photos“ zu machen.

Im Sommer 2021 führte der Messaging-Dienst „View Once“ für Bilder und Videos ein. Aufgrund einer Art Selbstzerstörungsmechanismus können gesendete Medien nur einmal geöffnet und nicht in der Fotogalerie des Mobiltelefons des Empfängers gespeichert werden. Da dieses Feature jedoch nicht zeitlich begrenzt ist, kann der Empfänger theoretisch länger auf das Bild schauen oder sogar einen Screenshot machen. Nutzer sollen dies künftig verhindern können, indem sie Screenshots in ihren Einstellungen blockieren.

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