Zugegeben, es ist nur ein Leak, aber durchaus plausibel: Der Windows-Editor, alias notepad.exe, soll bald Tabs unterstützen. Darauf deutet ein Screenshot hin, den ein Microsoft-Mitarbeiter auf Twitter gepostet und kurz darauf wieder gelöscht hat. Dank der Wayback Machine ist der Tweet aber trotzdem zu sehen. Ironischerweise enthält der Screenshot einen ausdrücklichen Vertraulichkeitshinweis und die Bitte, keine Screenshots zu machen.
Es wäre naheliegend, dass die Editor-Tabs ähnlich wie der bisherige Datei-Explorer in Windows 11 Version 22H2 auf dem PC erscheinen werden – im Rahmen eines „Moment“-Updates, bei dem Microsoft über kumulative Updates kleine Pakete mit neuen Features bereitstellen wird und/oder verteilte -App Store-Updates. Sofern Microsoft das Tab-Feature nicht aus unbekannten Gründen wieder verschrottet, soll es auf absehbare Zeit zuerst für die „Windows Insider“-Beta-Testing-Community erscheinen.
Besser spät als nie
Das Hinzufügen von Registerkarten zu wichtigen Windows-Tools macht manchmal Spaß, da nicht nur verschiedene Linux-Umgebungen und andere Desktops, sondern auch alternative Windows-Editoren wie Notepad++ seit Äonen Registerkarten unterstützen. Allerdings sind Tabs eine kleine, aber willkommene Verbesserung, schon allein deshalb, weil es vermutlich etliche (Firmen-)Rechner geben wird, auf denen keine alternativen Editoren installiert werden dürfen.
(jss)
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