Auch Lionel Messi erreichte den Klub 1000. Der 35-Jährige bestritt am Samstag im Ahmad-bin-Ali-Stadion in Al-Rajjan in Katar das 1000. Spiel seiner Karriere als Fußballprofi. Messi war der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft im Achtelfinale der Weltmeisterschaft gegen Australien.
Es war Messis 23. WM-Spiel und er ist nun gleichauf mit dem ehemaligen italienischen Profi Paolo Maldini. Den Rekord hält Lothar Matthäus mit 25 WM-Teilnahmen, gefolgt von Miroslav Klose mit 24.
Messi bestritt sein 169. Karrierespiel gegen Australien. Hinzu kommen seit seinem Transfer im vergangenen Sommer 778 Spiele beim FC Barcelona und 53 bei Paris Saint-Germain. Sein Profidebüt gab Messi am 16. Oktober 2004 in einem Stadtspiel gegen Espanyol Barcelona (1:0), als er in der 82. Minute eingewechselt wurde.
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20.12 Uhr: Twitter-Account von Mark Rutte für Joe Biden
Der niederländische Premierminister feierte den Achtelfinalsieg von Team Oranje gegen die USA mit einem scherzhaften Tweet an seinen amerikanischen Amtskollegen. „Entschuldigung, Joe, Fußball gewonnen“, twitterte Mark Rutte am Samstag („Sorry Joe, Fußball gewonnen.“
Niederlande kontern absurdes Ziel der USA, Viertelfinale zu erreichen, Video-Highlights
Die Niederlande schlugen verdient die USA und erreichten das Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Ein absurdes Tor der Amerikaner sorgt in der Schlussphase kurz für Spannung, doch die Niederländer finden eine schnelle Antwort. Das Highlight im Video.
Er bezog sich auf einen Video-Tweet vor dem Spiel von US-Präsident Joe Biden, in dem er einen Ball von US-Kapitän Tyler Adams annahm und sagte: „Es heißt Fußball, komm schon, USA!“ Soccer, go USA!”) Am Ende verloren die amerikanischen Fußballer mit 1:3.
19.34 Uhr: Berhalter erwägt Rücktritt
Nach der frustrierenden WM-Niederlage will US-Nationaltrainer Gregg Berhalter an die Zukunft denken. Für den 49-Jährigen steht noch nicht fest, ob er das talentierte Team auch 2026 zur Heim-WM führen wird. „In den letzten Monaten habe ich mich auf die WM konzentriert will den Kopf frei bekommen und sehen, was als nächstes kommt“, sagte der Ex-Bundesliga-Profi.
Was das Turnier seines Landes betrifft, macht sich der Trainer trotz eines 3:1-Unentschieden gegen die Niederlande im Achtelfinale in Doha keine Sorgen. „Können wir gegen die besten Teams gut genug spielen, um zu gewinnen? Die Mannschaft ist nah dran“, betonte Berhalter. „Das heutige Ergebnis war ein wenig seltsam, wenn man das Spiel betrachtet. Aber die amerikanische Öffentlichkeit kann optimistisch sein.“ Die Niederländer waren klüger, wenn es darum ging, Chancen zu nutzen: “Sonst war nicht viel zwischen den beiden Mannschaften.”
18.38 Uhr: Matthäus schlägt Reformen beim DFB vor
Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sieht nach dem frühen Abgang des DFB großen Reformbedarf. „Sportliche Erfolge gab es in den letzten fünf Jahren nicht wirklich, obwohl wir fünf Wettbewerbe gespielt haben. Zweimal Nations League, einmal Europameister, zwei Weltmeisterschaften und immer am Ziel vorbei”, klagte der Weltmeister von 1990 bei den Fernsehsendern RTL und ntv.
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Er fordert Konsequenzen: „Jetzt gilt es, an der Stelle, wo die Richtung des DFB liegt, Richtlinien zu machen. Wir brauchen nicht die beste Akademie, wenn wir nicht die Denkweise, Leidenschaft und Qualität haben, die Sie brauchen, um an der Spitze mitzuhalten. Ich vermisse dieses emotionale Element eines Kapitäns, eines Vizekapitäns.“
16.35 Uhr: Der Oberschiedsrichter lobt Daniel Siebert
Der deutsche Schiedsrichterchef Lutz-Michael Fröhlich hält die Kritik an Daniel Siebert nach seiner Leistung im Spiel Uruguay-Ghana für völlig unangebracht. Anders als etwa Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe bescheinigte Fröhlich dem Berliner Schiedsrichter Siebert am Freitag eine tadellose Leistung. „Daniel Siebert hat die schwierige Aufgabe gestern sehr gut gemeistert. Er hat alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die Spieler bei allen wichtigen Entscheidungen mitzunehmen und war kommunikativ sehr gefordert“, sagte Fröhlich.
Frust über deutschen Schiedsrichter nach Uruguay-Aus: Video-Highlights
Uruguay scheidet trotz des Sieges gegen Ghana vorzeitig aus. Den Südamerikanern fehlt im Fernduell mit Südkorea ein Tor zum Einzug ins Achtelfinale. Ein aberkannter Elfmeter verärgerte die Südamerikaner nach dem Spiel. Das Highlight im Video.
Beim 2:0 von Uruguay verwehrte Siebert den Südamerikanern in drei umstrittenen Szenen einen Elfmeter. Uruguay hätte mit 3:0 gewinnen müssen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Vor allem wegen eines ungestraften Vergehens gegen Edinson Cavani kurz vor Spielende kam es zu Ausschreitungen und wilden Protesten der uruguayischen Spieler. Laut Fröhlich stellte Cavani seinem Kontrahenten bewusst ein Bein in den Weg: „In den Fernsehbildern ist das für mich eine nachvollziehbare Einschätzung und auch die richtige Entscheidung.“
15.20 Uhr: Große Sorgen um Pélé
Die 82-jährige brasilianische Fußballlegende Pelé spricht einem Medienbericht zufolge nicht mehr auf eine Chemotherapie an. Die Krebsbehandlung im Albert-Einstein-Krankenhaus in São Paulo wurde ausgesetzt und Pele erhält nur Palliativpflege, berichtete die brasilianische Zeitung Folha de S. Paulo am Samstag. Holen Sie sich Medikamente gegen Schmerzen und Kurzatmigkeit. Palliative Care umfasst die Behandlung von Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung.
Pelé wurde am Dienstag ins Krankenhaus gebracht. Seine Tochter Kely do Nascimiento kündigte an, dass nur die Medikamente ihres Vaters angepasst würden. Das Krankenhaus sagte, Pele habe die volle Kontrolle über seine Vitalfunktionen und befinde sich in einem stabilen klinischen Zustand. Der Sportsender ESPN Brasil berichtete hingegen, Pelé habe am ganzen Körper Schwellungen gehabt. Bei Pelé wurde am Freitag eine Atemwegsinfektion diagnostiziert, die mit Antibiotika behandelt wurde.
Ein Bild aus dem Jahr 2018: Pélé kämpft seit vielen Jahren gegen den Krebs
Quelle: AP/Alexander Zemlianichenko
Im September letzten Jahres wurde Pelé ein Dickdarmtumor entfernt, den Ärzte bei einer Routineuntersuchung entdeckt hatten. Nach der Operation wurde Pelé zunächst auf der Intensivstation behandelt. Nach der Operation musste er etwa einen Monat im Krankenhaus bleiben. Danach ging Pelé wiederholt zur Chemotherapie ins Krankenhaus.
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Pelés Gesundheitszustand hat in den letzten Jahren immer wieder Anlass zur Sorge gegeben. Er unterzog sich mehreren Hüftoperationen. Er hatte auch Probleme mit seiner Wirbelsäule und Knien. Vor zwei Jahren wurde ihm nach einer Harnwegsinfektion ein Nierenstein entfernt. Pelé bestritt 92 Länderspiele und gewann mit Brasilien drei Weltmeisterschaften (1958, 1962, 1970).
14.15 Uhr: Lahm sorgt sich um die Identifikation mit dem DFB-Team
Ex-Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm nannte die WM der DFB-Nationalmannschaft „natürlich“ ein „Desaster“. „Wir brauchen immer ein Team, mit dem man sich wirklich identifizieren kann. Wenn es keinen Erfolg gibt, ist irgendwo etwas verloren. Das hat man bei den letzten drei Turnieren gemerkt“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014, der während des Turniers in Katar als Kolumnist für das deutsche Redaktionsnetzwerk arbeitete.
Die DFB-Nationalmannschaft war am Donnerstag trotz eines 4:2-Erfolgs gegen Costa Rica in der Hinrunde ausgeschieden. In seiner Rolle als Turnierdirektor für die Heim-EM 2024 blickte Lahm in die Zukunft. „Wir müssen eine Wurzel und einen Kern finden, der allen in Deutschland klar ist. Das ist sehr wichtig, das gibt Stabilität und Identifikation“, sagte der 39-Jährige. „Das ist das Wichtigste, wenn ich mir die EM ansehe 2024 in meinem eigenen Land.”
WM-Drama Deutschland gegen Costa Rica – Video-Highlights
Das deutsche Team scheitert erneut in der Gruppenphase einer WM. Da…