Xi für eine stärkere Zusammenarbeit mit der Türkei

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei ausgesprochen.

Beide Seiten sollten das gegenseitige „politische Vertrauen“ festigen, die Kerninteressen des anderen respektieren und die politische Basis der Beziehungen beider Länder festigen, sagte Xi heute bei einem Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan am Rande des Gipfels Zustand. der Sender CCTV Shanghai Cooperation Organization (SCO) in Usbekistan.

Mehr Entwicklungszusammenarbeit

Peking und Ankara sollten sich auch auf die Zusammenarbeit für Entwicklung konzentrieren und die Stärken beider Länder voll ausschöpfen, zitierte CCTV den chinesischen Staatschef weiter.

Sie sollen „zur Sicherheit der Industrie und internationaler Lieferketten sowie zur Ernährungs- und Energiesicherheit beitragen“. Laut CCTV forderte Xi auch eine stärkere Zusammenarbeit bei Chinas Infrastrukturinitiative, der Belt and Road Initiative (BRI).

Streit um muslimische Minderheiten

Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden in der Vergangenheit von Kritik an Peking wegen angeblicher Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren in China überschattet. Es handelt sich um eine muslimische Minderheit, die im Nordwesten des Landes in der Provinz Xinjiang lebt. Beim Treffen zwischen Xi und Erdogan wurde das Thema nicht offiziell diskutiert.

Die Türkei ist Dialogpartner der 2001 gegründeten SOZ. Ihr gehören China, Russland, die vier zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan sowie Indien und Pakistan an.

Treffen mit Raisi

Xi hatte kürzlich am Rande des Gipfels den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Heute gab es auch ein erstes Treffen zwischen Xi und dem iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi.

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