Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass Deutschlands größte Direktbank Geld für Neukunden über Nacht stornierte. Jetzt feiert das ING „Zusatzkonto“ ein fulminantes Comeback. Neukunden erhalten jetzt 1,00 Prozent pro Jahr, garantiert für vier Monate und bis zu 50.000 Euro. Ein Neukunde ist jeder, der in den letzten sechs Monaten kein ING Zahltagkonto hatte.
Für Bestandskunden zahlt ING dann ab dem 6. Dezember variabel 0,30 statt bisher 0,001 Prozent pro Jahr, die maximale Anlage beträgt 1 Mio. Euro. „Wir haben frühzeitig damit begonnen, den Kunden die positiven Auswirkungen der Zinsänderung zu vermitteln: Wir haben die Depotgebühr abgeschafft und den Sparbrief verzinst. Jetzt bringen wir auch die Tagesgeldsätze für alle zurück“, sagt Nick Jue, CEO von ING in Deutschland. ING erhöht auch die Zinsen für Sparbriefe um 30 bis 50 Basispunkte, je nach Laufzeit hat ING nur das Produkt zurückgebracht August ins Sortiment aufgenommen Die Konditionen im Einzelnen:
- 1,0 % pro Jahr für 1 Jahr
- 1,1 % pro Jahr für 2 Jahre
- 1,5 % pro Jahr für 3 Jahre
- 1,6 % pro Jahr für 4 Jahre
- 1,8 % pro Jahr für 5 Jahre
Punkt von Biallo
Sie möchten ein kostenloses Girokonto ohne Konditionen in Bezug auf ein attraktives Zinsprodukt? Dann könnte die bundesweit tätige Raiba im Hochtaunus einen Blick wert sein: Auch in diesem Jahr wollen die Genossen wieder eine stabile Dividende von 2,5 Prozent zahlen. Bei einer maximalen Investition von 25.000 Euro pro Person kann eine vierköpfige Familie ohne Kursrisiko mit einer Dividende von bis zu 2.500 Euro pro Jahr rechnen.
Die besten Tagesgeldsätze im Oktober
Mit dem neuen Angebot katapultiert sich ING im Geldvergleich des Aufrufs von biallo.de auf den zweiten Platz. Den ersten Platz belegt die maltesische FCM Bank, die 1,08 Prozent für Neu- und Bestandskunden bietet. Auf den nächsten Plätzen folgen Renault Bank direct und Pbb direct mit jeweils 0,75 Prozent pa.
Noch mehr Zinsen können Sie erzielen, wenn Sie Ihr Erspartes in ein Festgeld anlegen. Wer sich für eine einjährige Laufzeit entscheidet, erhält 1,75 Prozent von der Pbb direct und der Yapi Kredi Bank. Schwedens Klarna liegt mit 1,70 Prozent direkt dahinter.
In unsicheren Zeiten wie diesen wollen sich viele Menschen jedoch nicht an längere Laufzeiten binden und verzichten auf Festgelder, da sie ihr Geld meist erst nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit erhalten. Was tun, wenn plötzlich ein Auto repariert werden muss oder die Stromrechnung bei Ihnen zu Hause aufgrund steigender Energiepreise in die Höhe geht?
Ein toller Kompromiss zwischen höher verzinsten Festgeldern und liquiden Kaufgeldern ist das neue Produkt „Beendigungsgeld“, auch „Flexibles Festgeld“ genannt. Der Zinssatz ist deutlich höher als bei Tagesgeld, aber niedriger als bei Festgeld. Im Gegenzug können Sie kurzfristig einen Teil des Geldes erhalten, ohne dass Zinsverluste entstehen.
Die italienische Bank FCA bietet für ihr „Festgeld Plus“ bei einer Laufzeit von 48 Monaten und einer Mindestanlage von 5.000 Euro einen Zins von 2,30 Prozent. Jeder kann seine Investition ganz oder teilweise stornieren. Wer die 32-Tage-Frist einhält, erhält die vollen Zinsen für die verkürzte Laufzeit.
Die deutsche Pbb verkauft ihr Benachrichtigungsgeld direkt unter demselben Namen. Hier können Sie zwischen drei Begriffen wählen. Die Verzinsung beträgt 1,00 Prozent für ein Jahr, 1,50 Prozent für zwei Jahre und 1,60 Prozent für drei Jahre. Wenn Sie einen dringenden finanziellen Bedarf haben, können Sie 20 Prozent der investierten Summe bezahlen. Mindestanlage auch hier: 5.000 Euro.