31 Verletzte nach Achterbahnunfall im Legoland Günzburg

Sichtung von Videoaufzeichnungen durch die Polizei

Ein Großaufgebot der Feuerwehr Günzburg, der Berufsfeuerwehr Augsburg mit ihrer Höhenrettung, des Rettungsdienstes und der Polizei war am Donnerstagnachmittag bei dem Unglück im Einsatz. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm wurde mit weiteren Ermittlungen beauftragt. Die Ermittlungsarbeiten sollen nun genauere Aufschlüsse über den Unfallhergang geben.

Dazu gehört laut Polizeisprecher Dominic Geißler auch das Sichten von Videoaufnahmen zur Klärung der Geschwindigkeit, mit der die Züge zusammenstießen. Ob der Legoland-Themenpark morgen eröffnet wird, ist von der Parkverwaltung noch nicht bekannt. Es war auch nicht möglich, sich vor Ort ein richtiges Bild zu machen, da die Parkverwaltung verlangte, Journalisten keinen Zutritt zum Legoland zu gewähren.

Legoland Günzburg mit über 60 Attraktionen

Legoland wurde 2002 an der Autobahn 8 (Stuttgart-München) eröffnet. Günzburg hat sich gegen 300 andere mögliche Standorte auf der ganzen Welt durchgesetzt, darunter auch Tokio.

Derzeit gibt es im Park zehn Themenbereiche mit über 60 Attraktionen. Legoland hat auch ein eigenes Feriendorf für Kurzaufenthalte.

Achterbahnunfall in Rheinland-Pfalz am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Samstag kam es in Klotten an der Mosel in Rheinland-Pfalz zu einem tödlichen Zwischenfall auf einer Achterbahn in einem Freizeitpark. Eine 57-jährige Frau stürzte von der fahrenden Attraktion. Er erlitt tödliche Verletzungen.

Warum die Frau von der Achterbahn gestürzt ist, ist noch unklar. Seit Dienstag ist der Park wieder für Besucher geöffnet, die Achterbahn wurde aber zunächst gestoppt. Grund dafür war, dass der Landkreis den Bahnbetrieb vorübergehend untersagt hatte.

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