Bedrohter Impfarzt gestorben: Polizei schließt Fremdverschuldung aus

Die Ärztin in Oberösterreich, die von Impfgegnern massiv bedroht wurde und deshalb ihre chirurgische Praxis schloss, ist gestorben. Medienberichten zufolge wurde sie am Freitagmorgen in ihrer Praxis angetroffen.

Die Polizei schloss eine Fremdverschuldung aus, die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte den „OÖ Nachrichten“ den Tod von Dr. K.. Eine Obduktion wurde nicht angeordnet.


“Die gerissene Schnur wurde zu spät gedehnt”


Seit Ende Juni ist die Praxis in Seewalchen am Attersee geschlossen, Mitte Juli gab der Arzt bekannt, dass die Entscheidung rechtskräftig sei. Die Hausärztin begründete dies mit Morddrohungen, die ständig auf sie und ihre Mitarbeiter niederprasselten. Er habe „zu spät die Reißleine gezogen“ und „kann keine Perspektive bieten, ob und wann wir unter normalen Umständen arbeiten können“.


Die Arbeitsbedingungen der vergangenen drei Monate seien niemandem zuzumuten, sagte er Mitte Juli auf Twitter. Der Arzt dankte auch dem Publikum für seine Ermutigung und Sympathie.


Monatelang wurde K. von Gegnern der Covid-Maßnahmen drangsaliert, einige von ihnen und ihr Team erhielten Morddrohungen. 100.000 Euro gab er für Schutzmaßnahmen aus. „Niemand hat mir geholfen“, sagte er PULS 24.

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein


Die Staatsanwaltschaft Wels hatte im Juni die Ermittlungen gegen einen Tatverdächtigen eingestellt. Medienberichten zufolge könnten die Erkenntnisse eines deutschen Hacker-Aktivisten jedoch neue Ermittlungsansätze liefern. Sie behauptet, einen Mann gefunden zu haben, der die Drohmails geschrieben haben soll.


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