Bob Dylan zollt Jerry Lee Lewis live Tribut

Bei seinem Konzert in Nottingham performte Bob Dylan den Song „I Can’t Seem To Say Goodbye“ zu Ehren des verstorbenen Rock’n’Rollers.

Bob Dylan, der seit dem 25. September in Europa auf Tour ist, ändert seine Setlist kaum: Jeden Abend spielt der 81-Jährige neun der zehn Songs seines aktuellen Albums „Rough And Rowdy Ways“, plus acht weitere Stücke. , zwei davon aus seiner Zeit als gläubiger Christ, „Gotta Serve Somebody“ und „Every Grain Of Sand“. Dieses Gebetslied steht immer am Ende seiner Auftritte, eine Zugabe gibt er nie. Das heißt: fast nie.

Denn bei seinem Konzert am 28. Oktober in Nottingham meldete er sich nach gewohnter Freude zurück – und spielte eine aufrichtige Version von “I Can’t Seem To Say Goodbye”, die er ausdrücklich dem Rock’n’ widmete, an dem er starb 87. Den Rolling Titans Jerry Lee Lewis gewidmet.

Jerry Lee Lewis hat diesen Song, geschrieben von Don Robertson, in seinen frühen Tagen bei Sun Records (jedenfalls vor 1963) aufgenommen, aber “I Can’t Seem To Say Goodbye” wurde erst 1970 veröffentlicht. Es hat die Zeile: ” Ich kann flüstern, dass ich dich bis zu dem Tag liebe, an dem ich sterbe.” Bob Dylan hatte den Song vor diesem Auftritt noch nie auf der Bühne gespielt, also scheint es, als habe seine Band ihn kurzfristig spontan einstudiert. Umgekehrt hat Jerry Lee Lewis mindestens einen Bob Dylan-Song aufgenommen: den seltenen Song „Rita May“.

Es gibt eine Live-Dokumentation über die Hommage an Jerry Lee Lewis, aber sie wurde definitiv gegen Bob Dylans Willen aufgenommen. Um Tonaufnahmen und Fotos unmöglich zu machen, ist es bei Dylans Konzerten notwendig, das Handy in den am Eingang verteilten Hüllen zu verschließen. Die Koffer werden erst nach dem Konzert wieder geöffnet. Wenn trotzdem jemand versucht, Fotos zu machen, droht Bob Dylan, seinen Auftritt zu beenden. Das war zum Beispiel kürzlich in Berlin der Fall.

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