Chaos während der Mobilisierung in Russland
Putin sendet bewegende Nachrichten an die Toten
Es gibt offenbar massive Probleme mit der Teilmobilisierung in Russland. Bewegliche Mitteilungen werden an die Toten geschickt und manchmal werden Leute mitten in der Nacht angerufen.
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Wladimir Putin sendet Bewegungsbefehle an die Toten.
Wladimir Putin (69) will 300.000 Russen in seinen Krieg in die Ukraine schicken. Und am liebsten sofort. Jetzt wird deutlich, wie schlecht organisiert Putins Mobilmachung ist.
Die Journalistin Nina Nimajewa berichtet laut “Stern”, dass die Mobilmachung mitten in der Nacht stattfindet. Um 4 Uhr morgens musste ihr Mann vor der Polizeiwache erscheinen.
Ausnahmen werden nicht anerkannt
„Du fährst morgen um 14 Uhr mit dem Zug nach Chita“, wurde dem fünffachen Familienvater am Telefon mitgeteilt. Aber es sollte nicht einmal aufgerufen werden. Erstens hat er nie gedient und gehört zu einer außergewöhnlichen Gruppe. Denn Eltern von mindestens vier Kindern unter 16 Jahren sollen von der Mobilmachung ausgeschlossen werden. Aber es bleibt keine Zeit, dies zu überprüfen.
Ein weiterer Fall aus der Region Burjatien in Russland zeigt, wie schlecht die Mobilisierung organisiert ist. Der Bruder von Sabrina Amo, einer Lokalpolitikerin der Yabloko-Partei, erhielt einen Räumungsbescheid. Aber er ist seit zwei Jahren tot. „Glaubt noch einer von euch, dass ihr der Mobilmachung entkommen werdet?“, schreibt er nun in den sozialen Netzwerken.
Mobilmachung offenbar trotz Nicht-Fitness
Die Art und Weise, wie Putin seine Landsleute in den Krieg schickt, ist illegal. Dies sagte Alexey Tabalov, Leiter der Menschenrechtsorganisation zum Schutz der Rechte von Wehrpflichtigen, Militärangehörigen und Mannschaftssoldaten “Shkola Prisyvnika” auf dem Kanal Dozhd-
„Die Mobilmachung erfolgt unter eklatanten Verstößen“, sagt er: Und weiter: „Das Gesetz sieht vor, dass wehruntaugliche Bürger nicht mobilmachungspflichtig sind. Ob jemand fit ist oder nicht, lässt sich jedoch nur bei einer ärztlichen Untersuchung feststellen. Es ist ein langer und schwieriger Prozess.”
Er stellt klar: „Es ist nicht möglich, diesen Eingriff an einem Tag durchzuführen. Was wir jetzt sehen, sind eindeutige Beweise für schwere Rechtsverstöße.“ (EU)