ÖGB: Bei den Demonstrationen werden Zehntausende erwartet

Der ÖGB ruft für Samstagnachmittag zu einer Großdemonstration in ganz Deutschland auf. In allen Bundesländern soll mit Aufmärschen und Kundgebungen unter dem Motto „Preise senken“ gegen die steigenden Preise protestiert werden, mit denen die großen Konzerne Geld verdienen.

Neben den Gewerkschaftsspitzen wird auch SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in Wien erwartet. Allerdings haben sich auch Rechtsextreme zu Wort gemeldet, sehr zum Leidwesen des ÖGB.

Begründet wird die Kundgebung damit, dass die Preise unaufhörlich gestiegen sind und Konzerne Rekordgewinne für Energie, Treibstoff und Lebensmittel einfahren: „Wir alle zahlen die Rechnung und es muss jetzt etwas getan werden“, heißt es in dem Aufruf zur Protestaktion.

Keine Demo in Graz

Auf die genaue Teilnehmerzahl wollte der ÖGB vorab nicht bestehen. Bundesweit sollen es aber “Zehntausende” sein. Praktisch überall in den Landeshauptstädten finden Kundgebungen statt.

Lediglich in der Steiermark ist es notwendig, den „Aufsteirern“ auszuweichen und sich in Bruck/Mur zu treffen. Die Abschlussveranstaltungen finden meist im Zentrum statt, in Klagenfurt vor dem Landhaus, in Bregenz vor der Landesregierung.

Auch die Hauptvertreter der rechtsradikalen Szene, die in den vergangenen Tagen mobil gemacht haben, haben ihre Teilnahme an den Kundgebungen angekündigt. Der ÖGB lehnt jede Ermutigung von dieser Seite entschieden ab. Radikale und Rechtsextreme wollen wir nicht. Auf eine enge Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung wird hingewiesen.

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