Am Montag hieß es auf dem Twitter-Account des Wiener FPÖ-Chefs Dominik Nepp kurzfristig: Nichts geht mehr. Der Kurznachrichtendienst hatte Nepp blockiert. Der Grund: Sein Post über Vergewaltigungen in Wien verstoße gegen die Regeln und rufe zum Hass auf, hieß es auf Twitter.
Konkret hatte Nepp veröffentlicht, dass “die Mädchen von Asylbewerbern vergewaltigt” worden seien und die Polizei sich derweil rühme, “einem eingeschlafenen Betrunkenen einen Sittenverstoß gemeldet zu haben”. Twitter sieht darin einen Regelverstoß und warnt gleichzeitig davor, dass „wiederholte Verstöße zur dauerhaften Sperrung des Accounts führen“.
In der FPÖ stieß dieser Schritt auf wenig Verständnis. FPÖ-Klubpräsident Maximilian Krauss twitterte. Er sei “überrascht von dem absurden Verbot”.